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Tipps und Tricks für langlebige Splitt- und Kiesflächen

Bei der Wahl des richtigen Bodenbelags im Außenbereich gibt es zahlreiche Materialformen. In diesem Ratgeber befassen wir uns mit Splitt- und Kiesflächen und zeigen Ihnen mit einem Produkttest, wie Sie das Meiste aus diesem Bodenbelag holen können.

Der große Vorteil der kleinen Steine ist die relativ preiswerte Anschaffung. Dabei können Sie zwischen verschiedenen Körnungen wählen, auf die wir noch eingehen werden. Der Unterschied zwischen Splitt und Kies ist die Form des Materials: Splitt ist gebrochen und eckig, die Steine verkanten sich somit leichter. Kies hingegen ist rund, wie der klassische Kiesel am Ufer eines Flusses. Aufgeschüttete Flächen sind vollkommen wasserdurchlässig und somit fallen keine Kosten für die Kanalisation wie bei versiegelten Flächen an. Ein Nachteil von Splitt und Kies ist grundsätzlich ein erhöhter Pflegeaufwand: Die kleinen Steinchen werden leicht bewegt und landen schnell in Beeten oder auf der Straße. Zudem hat auch die Wasserdurchlässigkeit ihren Preis, da sich Unkraut von unten hochschieben kann. Ebenfalls nachteilig sind Fahrrinnen bei Belastung mit Autos, Schubkarren oder ähnlichem und eine daraus resultierende Pfützenbildung. Die Firma BERA verspricht mit ihren Produkten Abhilfe zu schaffen und die Steinchen optimal an Ort und Stelle zu halten. In unserem Praxistest erfahren Sie, wie das System installiert wird und ob uns seine Vorzüge überzeugen konnten.

Kies und Splitt ökologisch stabilisieren

Das Kiesstabilisierungssystem von BERA heißt Gravel Fix Pro und wird mit zwei darauf abgestimmten Produkten ergänzt, die wir Ihnen ebenfalls vorstellen werden. Gravel Fix Pro erinnert in seiner Struktur stark an Bienenwaben. Die sechseckigen Kammern nehmen Splitt und Kies bis zu einer Körnung von 16 mm auf und halten die Steine an Ort und Stelle. Die konisch zulaufenden Kammern sind äußerst stabil und für Parkplätze und Auffahrten bestens geeignet. Der Hersteller gibt sogar eine Eignung für LKW an. Ein an der Unterseite angebrachtes, verwitterungsresistentes Geotextil sorgt für ein stark eingeschränktes Unkrautwachstum und damit einen deutlich geringeren Pflegeaufwand. Das Ergebnis ist durchaus verblüffend, Autos hinterlassen keine Fahrrinnen mehr, das Befahren mit einem Fahrrad ist deutlich angenehmer und sogar das Begehen mit hochhakigen Schuhen gelingt mühelos. Ebenfalls positiv ist die Flexibilität des Systems: Mit einer einfachen Säge oder einem Cuttermesser lassen sich Rundungen realisieren, etwa um einen geschwungenen Gartenweg anzulegen. Optional aber dennoch sehr sinnvoll ist eine finale Verdichtung mit einer Rüttelplatte bevor die circa 1-2 Zentimeter dicke Deckschicht verteilt wird. Die Wabenmatten werden mit erneuerbaren Energien hergestellt und sind vollständig recycelbar. Die graue Variante besteht zu 100% aus recycelten Rohstoffen. Die weiße ist darüber hinaus die einzige Kiesstabilisierungsmatte am Markt mit "Cradle to Cradle Silber" Zertifikat, d.h. im gesamten Produktlebenszyklus entstehen nachweislich keine umweltbelastenden Abfälle.

Klare Sache: Beete und Grünanlagen mit Gravel Edge Alu begrenzen

Bei der Verlegung der Gravel Fix Pro Matten ist ein fester Rahmen wichtig, damit nichts verrutschen kann. Dabei können einfache Randsteine aus Beton helfen oder die passenden Rahmen von BERA aus Aluminium. Die flexiblen Abschlussleisten Gravel Edge Alu werden in einem stabilen T-Profil für starke Beanspruchungen (Einfahren, Parkplätze) und im L-Profil zur Einfassung von Wegen und Beeten angeboten. Der Vorteil gegenüber Randsteinen ist die Flexibilität des Materials: Durch Auftrennen einzelner Verbindungsstege können geschwungene Formen realisiert werden. Einzelne Bahnen lassen sich mit einem praktischen Verbindungsclip aus Kunststoff miteinander verbinden. Ebenfalls hilfreich sind die gleichen Abmessungen zu den Gravel Fix Pro Matten. Die fünf Zentimeter hohen Leisten entsprechen einer Wabenhöhe von 3,2 cm und einer Deckschicht von 1,8 cm.

Clevere Details für Ihre Kies- und Splittflächen

Größeren Einfahrten und Flächen profitieren von der Markierung einzelner Parkflächen. Allerdings lassen sich Kies und Split nicht einfach farblich markieren, wie dies bei festen Böden der Fall ist. Mit Parking Marker Pro wird das BERA-Sortiment sinnvoll ergänzt und abgerundet. Die reflektierenden Scheiben sind exakt an die Wabenstruktur der Gravel Fix Pro Matten angepasst und in den Farben schwarz und weiß erhältlich. Beim Auslegen müssen Sie lediglich einen Platzhalter einlegen, damit keine Steine in die Waben fallen. Anschließend werden die Parking Marker einfach versenkt. Auch ein nachträgliches Versetzen ist problemlos möglich. Achten Sie stets darauf, dass die Marker richtig versenkt sind, dann können diese problemlos befahren und voll beansprucht werden. Das Material ist sehr langlebig durch seine UV- und Frostresistenz.

 

Weitere Information finden Sie unter www.bera-bv.de

GravelFix Broschüre

GravelEdge Broschüre

ParkingMarker Flyer